3:1-Arbeitssieg gegen Frankfurt

HSV-Trainer Huub Stevens musste im Kellerduell gegen die Eintracht auf vier Spieler verzichten. Nigel de Jong und Collin Benjamin laborieren derzeit an einem Muskelfaserriss und der Langzeitverletzte Vincent Kompany (Achillessehnen-OP) befindet sich noch im Aufbautraining. Auf die Dienste von Guy Demel, Mario Fillinger (beide nach langer Verletzungspause bei den Amateuren im Einsatz) sowie Sascha Kirschstein, Besart Berisha und Danijel Ljuboja verzichtete der Coach. Frankfurts Coach Friedhelm Funkel hatte ebenfalls nicht alle Mann an Bord, ihm fehlten Jermaine Jones (Meniskusoperation), Ioannis Amanatidis (Sprunggelenksverletzung), Markus Pröll (Rippenprellung), Christopher Reinhard (Grippe) und Christoph Spycher (Rotsperre).

Die Partie begann mit einem starken HSV. Die Mannschaft von Huub Stevens übernahm vor ausverkauftem Haus vom Anpfiff weg das Kommando und hätte bereits in der zweiten Spielminute in Führung gehen können, doch Rafael van der Vaart schaffte es nach klugem Zuspiel von Alex Laas nicht, Eintracht-Keeper Oka Nikolov aus fünf Metern zu überwinden. Besser machte es der Mannschaftskapitän fünf Minuten später, als er einen an Boubacar Sanogo verursachten Freistoß aus 20 Metern über die Mauer hinweg zum 1:0 in Tor zirkelte. Wieder van der Vaart, wieder die frühe Führung. Doch die Rothosen ließen sich nach dem frühen Treffer die Butter vom Brot nehmen, die Eintracht wurde stärker.
Die HSV-Defensive machte jedoch einen guten Job und ließ kaum gute Gelegenheiten der Hessen zu. Immer wieder wurden die Angriffe gestoppt, ein Durchkommen gab es für die Gäste-Offensive nicht. Auf der anderen Seite hätte Sanogo trotz der Frankfurter Stärke sogar das 2:0 erzielen können, scheiterte nach gutem Solo aber an Nikolov (27.). Dennoch, Frankfurt kam immer besser ins Spiel und verpasste es lediglich, klare Tormöglichkeiten herauszuspielen. Dies konnte die umsichtige Deckung der Hamburger um Bastian Reinhardt und Joris Mathijsen immer wieder verhindern. So ging es mit der knappen, aber aufgrund der starken Hamburger Anfangsphase und der klareren Torchancen nicht unverdienten 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

i-Tüpfelchen durch Olic
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Frankfurt weiter den Druck, der HSV konnte nur noch agieren, statt selbst das Spiel zu bestimmen. Und so kam der Ausgleich durch Naohiro Takahara, der sich gegen Mathijsen durchsetzte, anschließend Reinhardt enteilte und schließlich Frank Rost tunnelte, nicht ganz unerwartet (59.). Damit begann die Partie quasi wieder von vorn und die Hamburger schlugen erneut zu. Nachdem sich in dieser Phase ein richtiger Kampf entwickelt hatte, sorgte der eingewechselte Piotr Trochowski für ein bisschen Zauber und erzielte mit einem Traumtor vom Strafraumeck in den Torwinkel die erneute HSV-Führung (77.).
Was nun in der ausverkauften AOL Arena abging, war wahrlich nichts für schwache Nerven. Frankfurt kämpfte um den Ausgleich, van der Vaart & Co. hielten voll dagegen und drängten ihrerseits mit
gefährlichen Kontern auf die Entscheidung. Es ging rauf und runter - mit dem besseren Ende für die Heimmannschaft. Während Frankfurt zwei große Möglichkeiten durch Alex Meier und Sotirios Kyrgiakos
nicht nutzen konnte (82., 84.), machte der HSV in der Nachspielzeit den Sack zu. Einen Bilderbuch-Konter über van der Vaart schloss der ebenfalls eingewechselte Ivica Olic eiskalt zum 3:1 ab. Das war
der glückliche, aber nicht unverdiente Sieg und damit der Sprung weg von den Abstiegsplätzen.
Der Hamburger SV gegen den SV Werder Bremen
Hamburg - Der Hamburger SV hat am Samstag (24.02.07) in der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften AOL Arena gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens setzte sich in
einer umkämpften Partie nach Treffern von Rafael van der Vaart (7.), Piotr Trochowski (77.) und Ivica Olic (90.) am Ende mit 3:1 (1:0) durch. Für die Gäste war Naohiro Takahara zum zwischenzeitlichen
1:1-Ausgleich erfolgreich (59.).
HSV-Trainer Huub Stevens musste im Kellerduell gegen die Eintracht auf vier Spieler verzichten. Nigel de Jong und Collin Benjamin laborieren derzeit an einem Muskelfaserriss und der Langzeitverletzte
Vincent Kompany (Achillessehnen-OP) befindet sich noch im Aufbautraining. Auf die Dienste von Guy Demel, Mario Fillinger (beide nach langer Verletzungspause bei den Amateuren im Einsatz) sowie Sascha
Kirschstein, Besart Berisha und Danijel Ljuboja verzichtete der Coach. Frankfurts Coach Friedhelm Funkel hatte ebenfalls nicht alle Mann an Bord, ihm fehlten Jermaine Jones (Meniskusoperation),
Ioannis Amanatidis (Sprunggelenksverletzung), Markus Pröll (Rippenprellung), Christopher Reinhard (Grippe) und Christoph Spycher (Rotsperre).
Auftakt nach Maß
Die Partie begann mit einem starken HSV. Die Mannschaft von Huub Stevens übernahm vor ausverkauftem Haus vom Anpfiff weg das Kommando und hätte bereits in der zweiten Spielminute in Führung gehen können, doch Rafael van der Vaart schaffte es nach klugem Zuspiel von Alex Laas nicht, Eintracht-Keeper Oka Nikolov aus fünf Metern zu überwinden. Besser machte es der Mannschaftskapitän fünf Minuten später, als er einen an Boubacar Sanogo verursachten Freistoß aus 20 Metern über die Mauer hinweg zum 1:0 in Tor zirkelte. Wieder van der Vaart, wieder die frühe Führung. Doch die Rothosen ließen sich nach dem frühen Treffer die Butter vom Brot nehmen, die Eintracht wurde stärker.
Die HSV-Defensive machte jedoch einen guten Job und ließ kaum gute Gelegenheiten der Hessen zu. Immer wieder wurden die Angriffe gestoppt, ein Durchkommen gab es für die Gäste-Offensive nicht. Auf der anderen Seite hätte Sanogo trotz der Frankfurter Stärke sogar das 2:0 erzielen können, scheiterte nach gutem Solo aber an Nikolov (27.). Dennoch, Frankfurt kam immer besser ins Spiel und verpasste es lediglich, klare Tormöglichkeiten herauszuspielen. Dies konnte die umsichtige Deckung der Hamburger um Bastian Reinhardt und Joris Mathijsen immer wieder verhindern. So ging es mit der knappen, aber aufgrund der starken Hamburger Anfangsphase und der klareren Torchancen nicht unverdienten 1:0-Führung in die Halbzeitpause.
i-Tüpfelchen durch Olic
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Frankfurt weiter den Druck, der HSV konnte nur noch agieren, statt selbst das Spiel zu bestimmen. Und so kam der Ausgleich durch Naohiro Takahara, der sich gegen Mathijsen durchsetzte, anschließend Reinhardt enteilte und schließlich Frank Rost tunnelte, nicht ganz unerwartet (59.). Damit begann die Partie quasi wieder von vorn und die Hamburger schlugen erneut zu. Nachdem sich in dieser Phase ein richtiger Kampf entwickelt hatte, sorgte der eingewechselte Piotr Trochowski für ein bisschen Zauber und erzielte mit einem Traumtor vom Strafraumeck in den Torwinkel die erneute HSV-Führung (77.).
Was nun in der ausverkauften AOL Arena abging, war wahrlich nichts für schwache Nerven. Frankfurt kämpfte um den Ausgleich, van der Vaart & Co. hielten voll dagegen und drängten ihrerseits mit
gefährlichen Kontern auf die Entscheidung. Es ging rauf und runter - mit dem besseren Ende für die Heimmannschaft. Während Frankfurt zwei große Möglichkeiten durch Alex Meier und Sotirios Kyrgiakos
nicht nutzen konnte (82., 84.), machte der HSV in der Nachspielzeit den Sack zu. Einen Bilderbuch-Konter über van der Vaart schloss der ebenfalls eingewechselte Ivica Olic eiskalt zum 3:1 ab. Das war
der glückliche, aber nicht unverdiente Sieg und damit der Sprung weg von den Abstiegsplätzen.


